Alternative zum Wacom Tablet

  • #1, by JackMcRipThursday, 25. September 2014, 20:43 5 years ago
    Ich bin gerade bei Amazon darüber gestolpert und habe es, aufgrund des Preises und der Bewertungen, hier mal verlinkt.
    Empfehlen kann ich es nicht, da ich es nicht kenne.
    Sieht jedoch vom Preis/Leistung interessant aus.

    Vorweg, wer Zeichenen will, sollte sich ein Tablet zulegen. Da gibt es keine Frage!

    Der Preis von EUR 33,69 (Kostenlose Lieferung) ist ja quasi ein Taschengeld.
    http://www.amazon.de/Kunst-Grafikdiagramm-Tablet-drahtlose-D...

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  • #2, by MachtnixFriday, 26. September 2014, 00:12 5 years ago
    Vorweg, wer Zeichenen will, sollte sich ein Tablet zulegen. Da gibt es keine Frage!


    Ich habe bislang noch kein Tablett getestet, mit dem man WIRKLICH zart schraffieren kann. Ich habe auch mal ein gebrauchtes Wacom-Teil für ~50 Euro (ungefähr A5) probiert, aber dann schnell in die Tonne gekloppt. War allerdings ein älteres Modell. Trotz Hin- und Her-Einstellens und dem Kauf von Zusatzstiften kam mir der Druck vor wie nasse Kreide... (mal kam ein Strich, mal nicht)

    Inzwischen bin ich mit einem guten Scanner für nur halb soviel wie das billigste Wacom besser dran... ;-)
    Abgesehen davon gehts nichts über einen Bleistift auf gut strukturiertem Papier :-)

    Deshalb musste ich auf Dein Zitat meinen Senf loswerden. Sorry.

    Trotzdem natürlich Danke für deinen Tipp

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  • #3, by JackMcRipFriday, 26. September 2014, 19:11 5 years ago
    Also ich finde die Antwort sehr gut :-)
    Hab auch schon gescannt (Blaustift Skizze mit Fineliner nachgezeichnet)

    Mein Weg scheint aber der rein digitale zu sein, wenigstens in der zeichnen lernen Phase.

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  • #4, by JackMcRipWednesday, 17. December 2014, 17:38 4 years ago
    Muss gerade feststellen dass der Preis inzwischen auf 51 Euro hochgegangen ist.
    Für 87.- gibt es dann schon ein Wacom: http://www.amazon.de/dp/B00EO0R2LW/ref=wl_it_dp_o_pd_nS_ttl?...

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  • #5, by MachtnixThursday, 18. December 2014, 02:06 4 years ago
    Hallo, Jack.

    Naja, ich hab schon öfter mal mit einem Tablett geliebäugelt, gerade für Spielgrafik. Inzwischen sind seit meinen Versuchen auch einige Jahre vergangen, da dürfte sicher längst was gehen. Aber eigentlich konnte ich nie damit umgehen, dass das Bild woanders entstand als mein Stift zeichnete...

    Ich finde die Wacom-Seite total unübersichtlich und kriege einfach nicht raus, welche Kombination für meine Zwecke nun optimal funktioniert und welche eher nicht.

    Bei dem Amazon-Angebot steht: Wacom CTH-480M-N Intuos Manga Stift-Tablett inkl. Manga Studio Debut 4 Software. Mangazeichnen ist nicht meine Spezialität (Die Linien dürfen ruhig dünner sein). Und brauche ich sowieso mehrere Stiftdicken (ähnlich wie Rapidographen)? Ansonsten wären Preis und Ausstattung ok, kabellos brauche ich auch nicht und zum normalen Arbeiten nehme ich weiterhin die Maus. Im Windows-GUI mit dem Stift zu navigieren hat mich wahnsinnig gemacht...

    Wäre schön, wenn man einfach mal zu sehen bekommt, was mit einem Tablett wirklich machbar ist und was nicht, und nicht immer nur die tollen Werbeversprechungsbilder... Ich weiß z.B., dass Uli Stein mit Tablet arbeitet, aber sein Grafik-Stil ist sehr reduziert und lässt sich bestimmt auf fast jedem Pad reproduzieren.

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  • #6, by KinecThursday, 18. December 2014, 09:44 4 years ago
    @Machtnix:

    Willst du digital pure Strichzeichnungen machen, so als würdest du mit einem Bleistift arbeiten?
    Das mache ich ehrlich gesagt auch viel lieber traditionell. Ich bekomme digital einfach nicht die selbe Kontrolle, also ich finde den Zeichenprozess nicht gerade angenehm. Aber vom Endergebnis her geht das digital eigentlich schon. Da musst du wirklich ein bisschen mit den Einstellungen experimentieren und Brushes ausprobieren oder am besten eigene Brushes machen. Auf jeden Fall musst du dich wirklich drauf einlassen und dir Zeit nehmen, das Programm kennenzulernen.

    Ich weiß ja jetzt auch nicht, was du mit „wirklich zart schraffieren“ meinst.
    Mein Problem ist eher immer, dass ich Rundungen etc. digital weniger präzise hinbekomme als traditionell, sprich, ich brauche beim Digitalen mehr Anläufe bis es richtig aussieht. Und dass das spitze Zusammenlaufen bei einer Linie oft viel zu abrupt ist. Da kann man vielleicht mit Einstellungen noch mehr rausholen bzw. ist das auch von Programm zu Pogramm unterschiedlich.

    Mit Manga Studio Debut hab ich keine Erfahrung. Das Programm scheint vor allem für Comics geeignet zu sein, also einfach weil es dort Werkzeuge für Sprechblasen, Panels, Rasterfolien und so weiter gibt. Schau dir doch mal ein paar Videos von den Programmen an, die dich interessieren, das könnte schon mal helfen, einen kleinen Eindruck zu vermitteln. Die Liniendicke kannst du bei allen Programmen einstellen wie es dir passt. Es wäre auch eine Option, erst mal nur ein Tablet zu holen und dann einfach mal der Reihe nach alle Programme auszuprobieren, da gibt es ja kostenlose Testversionen. Dann holst du auch nicht ein Programm, das am Ende gar nicht zu dir passt. Auch zu bedenken wäre, dass es auch Wacom Tablets mit Shortcut-Tasten gibt – ich könnte ohne die nicht bequem arbeiten, aber es "geht" auch ohne. Ist auch wieder eine Sache der persönlichen Vorliebe.

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  • #7, by JackMcRipThursday, 18. December 2014, 19:42 4 years ago
    Es geht halt um den dynamischen "Pinsel"strich.
    Die variable Dicke und Transparenz eines gezogenen Striches. der natürlicher Weise besonders am Anfang und Ende variiert.
    Das zarte Schraffieren hängt in der Tat vom Zeichenprogramm, bzw. den Pinseleinstellungen ab.


    Mein Favorit, Zurzeit ist Sketchbook Pro 7 von Autodesk:
    http://www.autodesk.com/products/sketchbook-pro/features/all...

    Besonders hervorzuheben sind die, für mich, natürlich wirkenden Pinsel.
    Wobei ich noch kein großer Maler bin, und auch real zwar schon mal geairbrusht habe und mit Bleistift viel gezeichnet habe, aber mit meinen Ergebnissen noch lange nicht zufrieden bin.
    Außerdem gibt es Perspektive-Hilfslinien, an denen sich der Pinselstrich orientieren kann (wird geführt).

    Ein Vorteil vom zeichnen direkt am PC hat halt die Undo-Funktion und die Möglichkeit in Layern zu zeichnen.
    Auch die Clipping Funktion steht einem im realen Malen nicht zur Verfügung. Beziehungsweise mann muss dann mit Maskierfolie oder Flüssigkeit arbeiten. Was natürlich viel aufwendiger ist, wie ich meine.
    Es geht darum eine Siluette zu malen, diese vor Veränderung zu schützen und alles was man ab dann malt innerhalb der Siluette passiert.
    Beispiel:

    https://www.video2brain.com/de/videos-77523.htm

    Photoshop ist umfangreicher mit mehr Funktionen. Gerade im Clipping und bei den Pinseln.
    Aber gerade die einfache Pberfläche, die sehr Platzschonend ist gefällt mir sehr.

    Es gibt da aber auch noch das geniale, kostenlose Krita:
    https://krita.org/

    Oder als Alternative zu Photoshop, kostenlos Gimp:
    http://www.gimp.org/


    Ich finde allerdings auch, dass man mit dem Bleistift “nuancierter” malen kann und ein direkteres gefühl hat. Was mit Sicherheit an dem Wiederstand des Stiften auf dem Papier liegt welches den Abrieb des Farbe verursacht.
    Dafür gibt es auch digiale Techniken. Mit blau Skizzieren und mit einem Fineliner nachzeichnen.
    Nach dem Scannen den blauen Kanal ausblenden.
    Dann kann man sich auf das Colorieren am PC beschränken.

    Aber stöber mal in diesen Digital-Painting-Tutorials:
    https://www.youtube.com/channel/UC5dyu9y0EV0cSvGtbBtHw_w


    Für mich ist der Umgang mit dem Stift am PC in mehreren Bereichen nützlich.
    So auch zum sculpten:
    Zum Beispiel im kostenlosen Sculptris von Pixar.

    Oder besser in dessen kostenpflichtigen ZBrush, oder aber 3D-Coat.
    Oder im kostenlosen Blender 3D.

    Bei neueren Tablets finde ich die Touch Funktion zum Zoomen und Verschieben der Malfläche mit den Fingern genial!

    Etwas komfortabler wird es dann mit Zusatztasten und einem “Scroll”rad:
    http://www.amazon.de/Wacom-PTH-651-DEIT-Intuos-Pro-Grafik-Ta...

    So kann man die Undofunktion auf eine Taste legen. Oder auf eine der beiden Stiftasten.
    Dass der Strich dann nicht wie von Kinec erwähnt, nicht richtig sitzt, lässt sich dann im Bruchteil einer Sekunde beheben und den Strich wiederholen.
    Das habe ich in vielen professionellen Tutorials (DigitalTutors) eben so gesehen :-)

    Oder man steigt gleich in die Cintiq-Reihe ab €800.- ein.
    Ideal zum Zeichnen ect. oder um die volle PC-Power bequem auf der Couch zu nutzen.
    Das ist ein Monitor mit integriertem Wacom-Tablet:
    http://www.amazon.de/Wacom-Interactive-Display-LCD-Display-S...

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  • #8, by MachtnixFriday, 19. December 2014, 17:40 4 years ago
    Ich weiß ja jetzt auch nicht, was du mit „wirklich zart schraffieren“ meinst.

    Z.B. wie hier. Ist mit Feder / Zeichentusche und mit Bleistift. Nicht geschummert!

    @JackMcRip: Vielen Dank für Deine Tutorial-Beispiele. So kann ich mir selbst besser ein Bild machen (ähh... wortwörtlich).

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  • #9, by KinecFriday, 19. December 2014, 17:57 4 years ago
    Das müsste auch digital gehen. Weiß nicht, wie es mit den günstigeren Tablets aussieht, aber ich geh mal davon aus, dass es auch mit denen klappt. Ich habe ein Intuos 4.

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  • #10, by MachtnixFriday, 19. December 2014, 18:29 4 years ago
    Ich sehe immer gerne das ganze Bild in einem Stück, weil ich schichtweise arbeite. Mit einer A5-Fläche ist man da wohl schlecht beraten, es sollte schon A4 sein, damit das Bild "lebensgroß" ist. Dann wirds aber schnell teuer. Wie das dann mit "Ausschnitt verschieben" funktioniert, weiß ich auch nicht. Immerhin wäre es ja möglich, mit beliebigen Ausschnitten extrem fein zu zeichnen.
    Außerdem drehe ich mein Zeichenblatt oft - ich weiß nicht, wie das mit einem Kabeltablett gehen soll... Ich habe zwei günstige Tabletts (~40 Euro, eins war ein Wacom) ausprobiert und ich behaupte mal, damit gehts nicht. :-)

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  • #11, by KinecFriday, 19. December 2014, 18:44 4 years ago
    Jepp, digital kannst du extrem fein/klein zeichnen (kann aber auch zum Fluch werden wink ) und die Materialkosten sind neben vielen anderen Sachen auch der Grund, weshalb ich digital sehr mag. Du hast halt die Möglichkeit a) große Zeichenflächen anzulegen, b) die Pinselgröße zu verstellen und c) zu zoomen. In Photoshop ist es so, dass du dir z.B. einen Shortcut auf dein Tablet legen kannst - vorausgesetzt du hast eins mit Shortcuts - um den Bildausschnitt zu verschieben. Beim Wacom ist das Verschieben-Werkzeug sogar schon voreingestellt. Ohne Shortcut-Tasten verschiebst du den Ausschnitt entweder mit einem Tastaturkürzel oder klickst im Interface auf das Verschieben-Symbol. In Photoshop kannst du auch deine Zeichenfläche drehen, bei mir geht das z.B. mit einem Touch-Ring am Tablet (alle Funktionen kann man individuell zuweisen). Das geht aber auch bei anderen Programmen. Es gab irgendein Zeichenprogramm, in dem das Drehen und Zeichnen noch einen Tick dynamischer sein sollte als in PS, aber es will mir grad nicht einfallen... Vielleicht weiß einer, was ich meine und kann es nennen.

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