Kulisse und Charakter

  • #10, by FlorianTuesday, 26. March 2013, 14:56 8 years ago
    @Parkourfreak12
    Das Bamboo von Wacom ist ja schon recht ordentlich um damit im semiprofessionellen Bereich zu arbeiten. Da gab es schon weitaus schlechtere Geräte, die sich Grafiktablet nannten und deren Qualität eher den Signaturgeräten von Paketdiensten gleichkam.

    Es ist anfangs wirklich schwer, den Strich eines Stifts auf ein elektronisches Medium zu übertragen.
    Der Neigungswinkel stimmt nicht, man drückt zu sehr auf und flüssige Bewegungen bei Kreisen oder Unterschriften gelingen überhaupt nicht. Man achtet auch zu sehr auf das, was der Bildschirm ausgibt, als darauf, eine fließende Bewegung zu vollenden.
    Wenn nämlich das Grafikprogramm um ein paar Millisekunden verzögert darstellt, schreibt man gerne auch mal ein "m" statt einem "n", weil das Gehirn den Fehler auffangen will.

    Versuche zu Beginn einfach mal ein Gefühl für den Pinselstrich zu bekommebn, in dem Du Dir Comicfiguren oder Ornamente aus dem Internet holst und über diese Formen und Outlines einfach einmal drüberzeichnest. Wenn Dir das zufriedenstellend gelingt, dann kannst Du Dich daran begeben, Flächen auszumalen und später auch Farbverläufe einzubeziehen.

    Ich bin leider mit dem Tablet auch immer noch weitab von dem, was ich mit Bleistift oder Pinsel anzustellen vermochte. Zur Zeit zeichne ich daher am Pult, scanne die Zeichnung ein und coloriere dann die Flächen mit dem Tablet. Und selbst dann komme ich nicht darum herum, einige Effekte mit der Maus umzusetzen.

    Ein Grafiktablet ist kein Wunderwerkzeug. Wenn Du vorher schon nicht mit Bleistift oder Maus umgehen konntest, wirst Dir Dein Grafiktablet auch zu keinen Kunstwerken verhelfen. Dann wirst Du leider wirklich bei den Basics einsteigen müssen.

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  • #11, by Parkourfreak12Tuesday, 26. March 2013, 19:00 8 years ago
    danke an alle grin

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